Neuraltherapie

 

Neuraltherapie Berlin

Neuraltherapie Ausbildung Berlin

Neuraltherapie nach Huneke Berlin

 

 

Was ist Neuraltherapie?

Die Neuraltherapie ist eine Reiz-, Regulations- und Umstimmungstherapie. Im Körper findet eine Abstimmung zwischen den Nerven, der Muskulatur, dem Bindegewebe, der Haut  und allen Organen statt. Viele kleinere Störungen können zur Entgleisung der körpereigenen Selbstregulation führen. Die Neuraltherapie beeinflußt entgleiste Regelvorgänge des Körpers, so dass sich diese wieder normalisieren oder verbessern können.

 

Die Neuraltherapie nach Huneke ist eine Reiz-, Regulations- und Umstimmungstherapie, die über Injektionen von lokalen Betäubungsmitteln, sogenannten Lokalanästhetika, ihre Wirkung entfaltet. Neben der direkten pharmakologischen Wirkung spielt vor allem der Einfluss lokaler und übergeordneter Regelkreise zur Diagnostik und Therapie eine entscheidende Rolle.

 

Bei der Neuraltherapie nach Huneke handelt es sich um eine wunderbare Methode, um auch kranken Menschen helfen zu können, die die breite Palette der üblichen Universitäts-Medizin mit unbefriedigendem Erfolg durchlaufen haben.

So mancher "hoffnungslose Fall" kann mit der Neuraltherapie nach Huneke manchmal eben doch noch Hilfe finden.

Wer von den "modernen" Leitlinien-Redakteuren oder ärztlichen Gesundheitsökonomen weiß denn noch, dass ein Nabel-Störfeld eine Migräne unterhalten kann, dass eine Tonsillektomie-Narbe für Herzrhythmusstörungen und eine Kiefer-Ostitis für Kniebeschwerden verantwortlich sein kann oder eine Infertilität oder eine Colitis - das passt kaum in das Gedankengebäude der Neurologie, der Kardiologie, der Orthopädie oder der Gynäkologie - und dennoch ist es Realität.

Für den, der berücksichtigt, dass neuroanatomisch über den sympathischen Leitungsbogen durchaus Verbindungen zwischen etwa Kopf- und Beckenorganen bestehen, sind solche Zusammenhänge schon begreifbarer.

40 Billionen Körperzellen sind über das sympathische Nervensystem miteinander verbunden.
Die Störfeldsuche und Störfeldtherapie nach Huneke bedient sich, unter Verwendung des Sympathikolytikums Procain, der Einwirkungsmöglichkeiten über dieses Nervensystem.

 

Neuraltherapie behandelt solche Erkrankungen, bei denen das unbewusste, das nicht dem Willen unterworfene Nervensystem (= Vegetativum) eine Rolle spielt.

Das ist bei viel, viel mehr Erkrankungen der Fall, als man denkt, vor allem bei Durchblutungsstörungen. Aber auch eine Migräne kann durch ein Nabel-Störfeld unterhalten werden, eine Tonsillektomie-Narbe kann verantwortlich sein für Herzrhythmusstörungen, Kniebeschwerden oder eine chronische Darmentzündung.

 

Neuraltherapie/Injektionstechniken.Lokalanästhetika niedrig dosiert als Heilmittel.Der Begriff Neuraltherapie geht auf die Brüder Huneke zurück, die in den zwanziger Jahren die Möglichkeit entdeckten, Lokalanästhetika (Procain oder Lidocain) nicht nur zur Betäubung, sondern auch als Heilmittel einzusetzen.Die Neuraltherapie kennt dabei verschiedene Wege, dem Patienten zur Heilung zu verhelfen.

 

 

Wie funktioniert Neuraltherapie?

40 Billionen Körperzellen sind über das sympathische Nervensystem miteinander verbunden. Die Neuralttherapie ist eine Injektionstherapie. Über die Injektion eines örtlichen Betäubungsmittels wird versucht das jeweilige Nervengebiet zu beeinflußen. Es wird versucht Heilhindernisse, wie Narben und Störfelder auszuschalten.

Die Neuraltherapie versteht sich als ganzheitliche Regulationstherapie. Sie geht davon aus, dass beispielsweise schadhafte Zähne oder Narben als Störfelder in anderen Teilen des Körpers Schmerzen verursachen können.

Segmenttherapie

Bei der Segmenttherapie wird ein Lokalanästhetikum, wie Procain, Lidocain oder Mepivacain, in die Haut, zum Beispiel als Quaddel, oder an Nerven, Muskeln respektive Gelenke injiziert. Die therapeutische Wirkung wird hierbei über das vegetative Nervensystems im jeweiligen Körperbereich (= Segment) vermittelt und übergeordnete Regelkreise des Organismus beeinflusst. Bei dieser Therapieform werden die krankmachenden Störungen direkt an ihrer Ursprungsstelle behandelt.

 

Die Segmenttherapie: Bei schmerzhaften Erkrankungen wie z.B. bei Neuralgien, Rheuma, Ischias, Hexenschuss oder chronischen Kopfschmerzen verursacht ...

Bei schmerzhaften Erkrankungen wie z.B. bei Neuralgien, Rheuma, Ischias, Hexenschuss oder chronischen Kopfschmerzen verursacht der Schmerz eine Verkrampfung der umliegenden Muskulatur. Dadurch gerät die Blutversorgung ins Stocken und somit auch der Abtransport der Stoffwechselschlacken. Eine Verstärkung der Schmerzen ist wiederum die Folge. Die Regulationsstörungen schaukeln sich immer weiter auf, breiten sich über das lokale Schmerzgebietes hinaus aus und führen zu diffusen Krankheitserscheinungen.

Der Heilpraktiker unterbricht den „Teufelskreis“, indem er behutsam „Procain“ direkt in das schmerzerregende Körpersegment injiziert. Durch die natürliche Stabilisierung der Zellen werden sie wieder an die laufenden Regelkreise angeschlossen. Der Patient wird schon nach kurzer Zeit eine Linderung oder Ausschaltung der Schmerzen und eine Besserung der Gesamtkonstitution erfahren.

Auch eine intrakutane Injektion, die sog. Quaddelbehandlung, hat sich besonders bei chronisch-rheumatischen Schmerzen als einfach und wirkungsvoll erwiesen.

 

Segmenttherapie - am Ort des Schmerzes

"Üblicherweise beginnt die Neuraltherapie als Segmenttherapie", sagt Petra Rudnick vom TK-Ärztezentrum. "Dabei wird das lokale Betäubungsmittel im Bereich der Beschwerden durch ,Quaddelungen' eingebracht", so die Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren.


 

Störfeldtherapie

Nach den Vorstellungen der Gebrüder Huneke handelt es sich bei den sogenannten Störfeldern um Bereiche chronischer Entzündungen, die den „energetischen Zustand“ des Organismus so weit schwächen, dass dies zu Beschwerden in anderen Körperbereichen, außerhalb des jeweiligen Segments, führt. Zu den häufigsten Störfeldern werden die Mandeln, die Nasennebenhöhlen, der gesamte Zahn-Kiefer-Bereich, die Schilddrüse, der urogenitale Bereich sowie jegliche Art von Narben gezählt.

Ziel dieser Behandlungsform ist es, durch gezielte, wiederholte Injektionen eines Lokalanästhetikums an das Störfeld, dessen Störwirkung zu unterbrechen. Auch hier wird die therapeutische Wirkung, wie bei der Segmenttherapie, über das vegetative Nervensystem vermittelt und auf übergeordnete Regelkreise Einfluss genommen.

 

Was ist laut Neuraltherapie ein Störfeld?

Als Störfelder bezeichnet die Neuraltherapie chronisch belastende Faktoren, die selbst unauffällig sind und keine Beschwerden verursachen, sich aber an ganz anderen Körperregionen auswirken. Ein Störfeld soll Körperfunktionen dauerhaft irritieren und unsere natürlichen Abwehrkräfte so sehr schwächen, das auch kleinere Belastungen zu Fehlfunktionen oder Schmerzen führen, die oft in keinem Verhältnis zum Auslöser stehen. Sie können überall entstehen. Typische Störfelder sind Tonsillen (Mandeln), Nebenhöhlen, Zahn-Kiefer-Bereich, Prostata, gynäkologischer Raum, Narben aller Art.

 

 

Die Störfeldtherapie:  Störungen im Körper wie z.B. Entzündungen, Narben, erkrankte Zähne, Verletzungen, Fremdkörper oder Bakterienherde können den gesamten ...

 

Störungen im Körper wie z.B. Entzündungen, Narben, erkrankte Zähne, Verletzungen, Fremdkörper oder Bakterienherde können den gesamten Gleichgewichtszustand des Körpers belasten. Aktive Störfelder können über die Nervenbahnen auch andere Regionen irritieren und Sekundärerkrankungen verursachen. Bereits geschwächte Organe sind dann besonders betroffen.

Der Heilpraktiker schaltet des Störfeld aus, indem er gezielt Procain- bzw. Lidocain injiziert. Damit werden auch die Fernstörungen beseitigt. Denn der gesetzte Heilreiz wird vom Gesamtvegetativum beantwortet. Bisweilen verschwinden sämtliche Fernstörungen unmittelbar. Der Heilpraktiker spricht vom sogenannten „Sekundenphänomen“.

Sogar chronische Krankheiten können ursächlich auf ein Störfeld zurückgehen. Je nach Stadium der Erkrankung können mittlerweile auch mehrere Störfelder vorliegen. Diagnostiziert der Heilpraktiker eine störfeldbedingte Krankheit, analysiert er die anatomischen Möglichkeiten und wird tätig, sobald er Heilungschancen sieht.

 

Störfelder ausschalten

Werden Störfelder identifiziert, ist es das Ziel der Neuraltherapie, diese auszuschalten.

Der Neuraltherapeut injiziert ein lokal wirkendes Betäubungsmittel um die Störquelle und unterdrückt damit ihre schädigenden Impulse. Es wird als Quaddelung oberflächlich in die Haut oder unter die Haut injiziert oder auch je nach Lokalisation des Störfeldes (Mandeln, Prostata) tiefer gespritzt.

"Bessern sich die Beschwerden sofort, ist das richtige Störfeld gefunden“, sagt Rudnick. "Bei Patienten mit chronischen Beschwerden lässt sich das Nervensystem nicht so schnell umprogrammieren. Dann zeigt sich erst nach mehreren Sitzungen ein Effekt."

Störfeldtherapie - Behandlung mit Fernwirkung

Schlägt die Segmenttherapie fehl, wird eine Störfeldbehandlung eingeleitet. Dabei geht die Neuraltherapie von der Existenz sogenannter Störfelder aus, die laut der Neuraltherapie - via Fernwirkung - Beschwerden in anderen Bereichen verursachen sollen.

 

 

Was ist Quaddelung?

Quaddelung bezeichnet eine Technik, bei der ein Medikament in die oberen Hautschichten gespritzt wird. So werden laut der Neuraltherapie vielfältige Beschwerden wie sie zum Beispiel durch Muskelverhärtungen entstehen, aufgelöst. Aber nicht nur Muskeln, sondern auch Bänder, Nerven und innere Organe sollen auf die Quaddeltherapie ansprechen, obwohl das bei der Therapie eingesetzte Mittel nur in die oberen Hautschichten eingebracht wird.

"Man hat festgestellt, dass bei Erkrankungen innerer Organe in bestimmten Haut- und Unterhautregionen Veränderungen auftreten", erklärt Rudnick und ergänzt: "Daher geht die Neuraltherapie von einer Verbindung der inneren Organe mit bestimmten Körperoberflächen über das Nervensystem aus."

 

Wann ist Neuraltherapie sinnvoll?

Schmerzen und verschiedenste Krankheitsbilder können mittels der Neuraltherapie behandelt werden. Der „Eingriff“, ein kleiner Pieks, ist minimal sowie die verabreichte Dosis. Um eine gewünschte Wirkung zu erzielen, muss der Heilpraktiker den Patienten zuvor in seiner Gesamtheit betrachtet haben. Dabei sieht er Zusammenhänge und Ursachen und lokalisiert letztendlich genau die geeignete Stelle, an der er die Neuraltherapie gezielt ansetzt. 

Mitunter kann schon eine kleinste verabreichte Mengen des Therapeutikums gute Erfolge erzielen. Voraussetzung für die Wirksamkeit ist aber auch eine intakte Regulationsfähigkeit des Organismus, die bei länger bestehenden Krankheiten abnimmt. Neuraltherapie ist dann wirksam, wenn körperliche Funktionsstörungen mit Schmerzen, Schwindel oder anderen Krankheitszeichen einhergehen, die reversibel sind. In anderen Fällen wird der Heilpraktiker entsprechende Begleittherapien einleiten.

 

 

Neuralgien, Rheuma, Ischias, Hexenschuss oder chronischen Kopfschmerzen

 

 

  • Jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt sein.
  • Jede Erkrankung oder Verletzung kann ein Störfeld hinterlassen.
  • Jede Störfelderkrankung ist ausschließlich durch Ausschalten des Störfeldes heilbar.

 

- Procain- Infusionen (antientzündlich, anti-aging)
= PROCAIN-RESET nach Hahn-Godeffroy

- Leistungsknick, Erschöpfungszustände, Burnout
- Durchblutungsstörungen
- Allergien

- chron. Nasennebenhöhlenerkrankungen
- chron. - entzündliche Erkrankungen
- Trigeminusneuralgie
- und alle chronischen -bislang therapieresistenten- Erkrankungen.

 



- Erschöpfungszustände, Burnout
- alle Formen von Durchblutungsstörungen
- Migräne
- chron. Augenentzündungen
- Tinnitus
- Trigeminusneuralgie
- chron. Nebenhöhlenaffektionen
- Bronchialasthma, Allergien
- Hyperthyreose
- Herzrhythmusstörungen
- chron. Prostatitis
- Zyklusstörungen
- chron. Darmentzündungen
- orthop.-rheumatische Erkrankungen
- Durchblutungsstörungen
- vegetative Regulationsstörungen

 

 Wie verläuft eine Neuraltherapeutische Behandlung?

Durch intensives Befragen findet der Arzt heraus, an welchen Stellen des Körpers unentdeckte "Störfelder" liegen könnten, besonders alte Narben, die das unbewusste Nervensystem (=Vegetativum) stören könnten.
Und dann?
Diese vermuteten Störfelder umspritzt der Arzt mit dem Neuraltherapeutikum Procain, um zu testen, ob sie auch wirklich Störfelder sind.
Oder: Er beginnt gleich mit Procain-Infusionen, die er sehr individuell auslegt - bei jedem Patienten anders. So fährt er zunächst die vegetative Übererregbarkeit seiner Patientin / seines Patienten herunter - bevor er sich der eigentlichen Störfeldtherapie zuwendet.
Wie wirkt Procain?

Procain koppelt an der Einstichstelle das unbewusste Nervensystem (=Vegetativum) für einige wenige Minuten ab, so dass der Körper sich von seinem Störfeld "erholen" und seine gesunde Eigenregulation wiedererlangen kann.
Ferner wirkt Procain durchblutungsfördernd, eine ganz wichtige Eigenschaft dieses Mittels. Es erweitert die Gefäße.
Ferner wirkt Procain - das sind ganz neue Erkenntnisse des Jahres 2008 - impulsmodulierend auf das limbische System des Gehirns, gleichsam das morphologische Substrat der Psychosomatik.  

Wenn Sie den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu Procain wissen möchten, so sehen Sie bitte unter www.procain.hahn-godeffroy.de nach.

Ist Neuraltherapie gefährlich?

Nein - mein Kollege Dr. Hans Barop - wir arbeiten in den gleichen Praxisräumen - und ich haben in den vergangenen über 25 Jahren zusammengerechnet etwa 500.000 bis 600.000 Ampullen Procain HCl a 5ml für unsere Injektionen verwendet. ohne einen einzigen allergischen Schock oder ähnliches.
Die Injektionstechnik muss allerdings stimmen! Und da gilt, ebenso wie für viele chirurgische Verfahren: je häufiger neuraltherapeutische Injektionstechniken durchgeführt werden, eben nicht nur gelegentlich, desto sicherer ist das Ergebnis.
Wie oft muß die Neuraltherapie wiederholt werden?

Im Idealfalle reicht eine einzige Behandlung. Meist muß diese jedoch, in etwa wöchentlichen Abständen, eine Reihe von Malen wiederholt werden, so dass sich der Körper nach und nach von seinen Störfeldern "erholen" kann und die Beschwerden immer besser und besser werden.
In schlimmen Fällen kann sich die Therapie allerdings auch unvermeidlich über Monate hinziehen.

 

 

Die Geschichte der Neuraltherapie

1925 spritzte der Arzt Ferdinand Huneke (1891 bis 1966) einer Migränepatientin das Lokalanästhetikum Procain in die Vene. Völlig überraschend verschwand der Kopfschmerz. Jahre später setzte er rund um die Unterschenkelwunde einer Patientin eine betäubende Injektion; die Schulterbeschwerden der Frau waren innerhalb von Sekunden verschwunden - eine Wirkung an einem völlig anderen Körperbereich. Dieses Phänomen beschrieb Huneke als Sekundenphänomen. Gemeinsam mit seinem Bruder Walter entwickelte er in den folgenden Jahren ein Therapiekonzept, dass sie als Neuraltherapie bezeichneten. Der vom Arzt von Roques geprägte Begriff "Neuraltherapie nach Huneke" umfasst seither drei Ebenen: die lokale Therapie, die Segmenttherapie und die Störfeldtherapie.

Bitte beachten Sie, dass die hier vorgestellten Therapien naturheilkundliche Verfahren sind, deren Wirksamkeit schulmedizinisch/wissenschaftlich bislang nicht nachgewiesen wurden.

Wenn Sie weitere Fragen zu der Neuraltherapie haben, sprechen Sie mich an! Ich beraten Sie gerne.